Grüner Stadtverband besucht das neue Wasserwerk in SHS

Schloß Holte-Stukenbrock.  "Unsere Vision war es, ein Wasserwerk zu schaffen, das nicht nur höchste Standards erfüllt, sondern auch den Bedürfnissen unserer Stadt gerecht wird“, sagt Edmund Brock, Betriebsleiter des neuen Wasserwerkes. Er führte eine Besuchergruppe des Stadtverbandes Bündnis90/Die Grünen durch die neue Anlage.

Mit einer Investition von 14 Millionen Euro setzt diese innovative Anlage neue Maßstäbe für Qualität, Nachhaltigkeit und Kapazität. Edmund Brock betonte die akribische Überwachung von 70 bis 80 Parametern, die von der Trinkwasserverordnung vorgeschrieben sind. Bei der Besichtigung, organisiert vom Stadtverband der Grünen, drückte Vorsitzender Philipp Ashton die Begeisterung über das überwältigende Bürgerinteresse aus. Bei fast 70 Anmeldungen mussten sogar zwei Besichtigungstermine angesetzt werden.

Seit seiner Inbetriebnahme vor knapp vier Wochen fördert das Wasserwerk bis zu 850.000 Kubikmeter pro Jahr aus fünf Brunnen. Brock verdeutlichte, dass diese Fördermenge in Zukunft auf 1,1 Millionen Kubikmeter pro Jahr steigen wird. Ein bedeutender Schritt wird auch die Anbindung von Stukenbrock-Senne an das Netz des Wasserwerks sein, um die Wasserversorgung in der Stadt zu optimieren.

Besucher zeigten besonderes Interesse an den Auswirkungen auf ihre Hauswasseranlagen. Brock beruhigte Bedenken, indem er auf die strikten Regelungen der Bezirksregierung hinwies, die ein Absinken des Grundwasserspiegels und somit eine Gefährdung der Hauswasserversorgung verhindern.

Die beeindruckende Wasserhalle gewährte Einblicke in den komplexen Prozess der Trinkwasserproduktion. Die Besucher staunten über die Raumstation-ähnliche Anordnung von Rohren, Pumpen und Leitungen. Brock unterstrich die Redundanz sämtlicher Anlagen – im Falle eines Ausfalls steht sofort ein zweites System zur Verfügung.

Auf die Frage nach der Qualität des Wassers im Vergleich zu früherem Trinkwasser der Stadtwerke Bielefeld sagte Brock: „Unser städtisches Wasser ist sehr viel weicher als das, was wir bisher aus Bielefeld bekommen hatten!“ Diese Nachricht erfreut nicht nur wegen der geringeren Kalkablagerungen auf Armaturen, Geschirr und Besteck, sondern wirkt sich auch beim Wäschewaschen und Duschen positiv aus.
 



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