Täglich werden in Deutschland etwa 56 ha Siedlungs- und Verkehrsflächen neu ausgewiesen. Bis zum Jahr 2030 will die Bundesregierung den Flächenverbrauch auf unter 30 ha pro Tag verringern. Trotzdem weist der Regionalplan Entwurf für OWL allein für die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock 24 ha auf. Die anderen Parteien im Rat der Stadt wünschen sich sogar bis zu 50 ha Fläche für Wohnbebauung. In unserer Stellunganhme zum Regionalplan OWL haben wir der Bezirksregierung mitgeteilt, dass wir diesen Flächenfraß ablehnen.

Der Flächenanteil von bebauten und versiegelten Bereichen beträgt in unserer ländlichen Stadt Schloß Holte-Stukenbrock bereits heute 24,4 % {Flächenatlas Destatis). 37 % der Stadtfläche besteht aus Waldgebieten. Trotzdem sind im Regionalplan-Entwurf für Schloß Holte-Stukenbrock weitere Flächen ausgewiesen. Wir meinen: Diese Flächen müssen eine kompakte und flächensparende Siedlungsentwicklung widerspiegeln. Allgemeine Siedlungs-Bereiche sollten auf ein wesentlich flächensparendes Maß reduziert werden.

Unsere komplette Stellungnahme kann man hier downloaden.



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